FAQ
 
Was viele unserer Patienten wissen möchten
 
Im Folgenden erhalten Sie eine Antwort auf eine Auswahl an Fragen, die das Team von MUNDWERK Die Kieferorthopäden immer wieder gestellt bekommt. Da eine kieferorthopädische Behandlung bei jedem Menschen etwas Individuelles ist, empfehlen wir, ihre Fragen in einem persönlichen Gespräch mit einem unserer erfahrenen Fachzahnärzte für Kieferorthopädie zu besprechen. Die erforderliche Zeit hierfür nehmen wir uns sehr gerne für Sie.
 

Welches sind die häufigsten Gründe dafür, dass Kinder und Jugendliche eine Zahnspange bekommen?
 
Eine der Hauptursachen für eine kieferorthopädische Behandlung ist, dass die bleibenden Zähne im Mund zu wenig Platz haben. Das kann daran liegen, dass die Zähne zu groß und/oder die Kiefer zu klein sind. Außerdem haben viele Kinder und Jugendliche Probleme mit der Bisslage, was bedeutet, dass Ober- und Unterkiefer nicht zusammenpassen.
 
Was passiert auf die Dauer, wenn die Zähne falsch stehen oder der Biss nicht stimmt?
 
Je nach Ausprägungsgrad kann eine Fehlstellung der Zähne dazu führen, dass weder richtig gebissen noch gut gekaut wird. Auch können sich Sprachfehler wie das Lispeln entwickeln. Schief stehende Zähne sind zudem meist schlechter zu putzen und kriegen daher eher eine Karies. Durch einen falschen Biss werden beim Kauen und Schlucken, das machen wir übrigens mehr als 2000-mal täglich, nicht nur die Zähne sondern insbesondere auch die Kiefergelenke ungünstig belastet. Hierdurch kann es zu hartnäckigen Schmerzen im gesamten Kopfbereich kommen, die in Richtung Nacken und Schulter ausstrahlen.
 
In welchem Alter sollten Kinder bei MUNDWERK Die Kieferorthopäden zum ersten Mal vorgestellt werden?
 
In der Regel wird eine kieferorthopädische Behandlung in der zweiten Phase des Zahnwechsels begonnen, da Zähne und Kiefer sich dann besonders gut beeinflussen lassen. Die meisten Kinder sind dann etwa neun bis zehn Jahre alt und bereit, eine Zahnspange zu tragen. Eine kleine Gruppe von Kindern, etwa 3-5%, benötigt jedoch eine Behandlung bereits zu einem deutlich früheren Zeitpunkt. Wir Fachzahnärzte für Kieferorthopädie empfehlen daher, Kinder bereits während des Schneidezahnwechsels vorzustellen. Nur dann können auftretende Fehlentwicklungen rechtzeitig erkannt werden, die Schäden an den Zähnen verursachen oder das weitere Wachstum stören. Gezielte Maßnahmen, kieferorthopädischer wie auch logopädischer Art, tragen im Rahmen einer Frühbehandlung dazu bei, einen zeitintensiven Behandlungsaufwand zu einem späteren Zeitpunkt zu vermeiden.
 
Welche ist die richtige Zahnspange für mein Kind?
 
Welche Zahnspange ein Patient bekommt, hängt individuell von der Art und Schwere der Zahn- und Kieferfehlstellung ab. Häufig wird kombiniert: anfangs werden herausnehmbare Zahnspangen verwendet, später eine festsitzende Apparatur. Herausnehmbare Geräte eignen sich besonders gut dazu, die Zahnbögen auszuformen und das Kieferwachstum zu fördern. Sie werden daher zu Beginn der kieferorthopädischen Behandlung eingesetzt. Festsitzende Multiband-Multibracket-Apparaturen hingegen können sehr genau die einzelnen Zähne bewegen und gezielt ausrichten, was zum Ende der aktiven Behandlungsmaßnahmen geschieht.
 
Welches sind heutzutage die beliebtesten Zahnspangen? Für die allermeisten Patienten gilt: Weniger ist mehr. Je weniger Zahnspange man sieht, desto beliebter sind sie. MUNDWERK Die Kieferorthopäden bietet daher moderne Apparaturen an, die innen hinter den Zähnen befestigt werden. Auch nimmt der Anteil an kieferorthopädischen Behandlungen zu, die mit therapeutischen Schienen aus durchsichtigem Kunststoff durchgeführt werden.
 
Können sich auch Erwachsene kieferorthopädisch behandeln lassen?
 
Zahnspangen sind nicht nur für Kinder und Jugendliche sinnvoll. Auch im Erwachsenenalter lassen sich schiefe Zähne noch richten, und mittlerweile nutzen immer mehr Frauen und Männer die Möglichkeit zur kieferorthopädischen Behandlung. Für eine Korrektur von Zahnfehlstellungen gibt es dem Grunde nach keine Altergrenze, sodass beispielsweise die Patientengruppe der über 60-Jährigen stetig wächst. Erwachsene Patienten lassen sich im Allgemeinen unproblematisch behandeln, obwohl die Rahmenbedingungen mitunter ein spezielles Vorgehen erforderlich machen. Im Vergleich zu Kindern und Jugendlichen weisen Erwachsene beispielsweise kein Wachstum mehr auf und häufig befinden sich an verschiedenen Zähnen bereits prothetische Versorgungen.
 
Wer übernimmt die Kosten für die kieferorthopädische Behandlung?
 
Je nach Schweregrad der Fehlstellung und Versicherungsstatus werden die Kosten von der gesetzlichen Krankenkasse, einer privaten Versicherung oder zumindest anteilig vom Patienten selbst getragen. Für gesetzlich Versicherte gilt, dass die Kosten für eine Behandlung nur dann übernommen werden dürfen, wenn bestimmte Gegebenheiten vorliegen und das 18. Lebensjahr zu Beginn der Behandlung noch nicht vollendet ist. Das ist bei 70-80% aller behandlungsbedürftigen Kinder und Jugendlichen unproblematisch. Auch gibt es Ausnahmeregelungen für Erwachsene, die allerdings sehr stark eingeschränkt sind. Privatpatienten werden eine erforderliche Behandlung in der Regel dann erstattet bekommen, wenn die Maßnahmen einer Verbesserung der klinischen Situation im Sinne einer Heilbehandlung dienen. Manche Behandlungswünsche sind jedoch vom Patienten selbst zu tragen. Auch sinnvolle Zusatzleistungen, welche die Ästhetik, den Komfort oder die Mundhygienefähigkeit während der kieferorthopädischen Behandlung verbessern, sind private Kosten, die weder von den gesetzlichen Krankenkassen noch in vollem Umfang von den privaten Versicherungen übernommen werden. Für alle Fragen rund um das Thema Abrechnung/Kostenerstattung steht ihnen das Team von MUNDWERK Die Kieferorthopäden mit seiner langjährigen Erfahrung jederzeit gerne zur Verfügung.
 
Bleiben die Zähne nach der Korrektur ein Leben lang gerade stehen?
 
Jein lautet die richtige Antwort. Nach der kieferorthopädischen Behandlung mit herausnehmbaren Zahnspangen und/oder einer festsitzenden Multiband-Multibracket-Apparatur müssen die Zähne bei jedem Patienten noch eine ganze Weile an Ort und Stelle gehalten werden. Der Zahnhalteapparat der einzelnen Zähne muss sich erst wieder neu ausrichten und die umliegenden anatomischen Strukturen müssen ein neues Gleichgewicht finden, um ein gewisses Maß an Stabilität garantieren zu können. Hierzu dienen verschiedene Haltegeräte, die wiederum ebenfalls herausnehmbar oder festsitzend sein können. Manche Patienten haben Glück und bei ihnen ist nach einer kieferorthopädischen Behandlung eine kurze Haltephase ausreichend. Bei den meisten Patienten ist es jedoch erforderlich, sogenannte Retentionsmaßnahmen möglichst lange zumindest auf einem ganz geringen Niveau durchzuführen. Wer dafür Sorge trägt, dass die Zähne ihre Position behalten, wird ein Leben lang Spaß und Freude an korrekt ausgeformten Zahnbögen, einem richtigen Biss, schönen Zähnen und einem tollen Lachen haben.